Wien (OTS) – Ewig jung, straff, schlank und attraktiv, so wollen
die meisten Österreicherinnen und Österreicher laut einer aktuellen
Studie der Österreichischen Gesellschaft für Kosmetische Chirurgie
mit 900 befragten Managern, Unternehmern und Führungskräften sein.
“Seit Jahrtausenden ist die Menschheit daher schon auf der Suche nach
dem ewigen Jungbrunnen, die Dermatochirurgie und der aktuelle Stand der Forschung erlauben uns das Rad der Zeit zumindest ein wenig zurückzudrehen und das Altern zu verlangsamen”, betätigt
Universitätsprofessorin Dr. Eva-Maria Kokoschka, Ehrenpräsidentin des ISDS-AACS-ÖGDV-Meetings der weltbesten Dermatochirurgen im Hilton Hotel Vienna.
Der Kongress ist für ein kleines Land wie Österreich ein
medizinisches Großereignis: 392 Dermatochirurgen aus 43 Ländern
nehmen an der Fachtagung mit Liveoperationen und intensiven
interdisziplinären Austausch teil. 133 Fachreferentinnen und
Fachreferenten stellen von 5. – 8. November 2009 aktuelle Trends in
der Ästhetischen Chirurgie sowie in der ästhetischen und
dermatologischen Therapie vor. In rund 200 Workshops, Vorträgen,
Liveoperationen, Livebehandlungen, Podiumsdiskussionen sowie
Seminaren werden die aktuellen europäischen sowie globalen
Behandlungstrends am Beauty-, Derma-, und Ästhetiksektor intensiv
beleuchtet.
Der bekannte deutsche Dermatologe und Operateur von
Hollywood-Star Brigitte Nielsen, Dr. Gerhard Sattler, unterstrich
bei der Eröffnung des Kongresses die Bedeutung des medizinischen
Großereignisses: “Dieses ISDS und AACS Meeting bietet die
Möglichkeit, die Vor- und Nachteile neuer Techniken zur Behandlung
von Patienten intensiv und interdisziplinär zu beleuchten. Österreich
und die vorrauschauenden ACCS-Mediziner stellen immer wieder wichtige
Weichen für die Etablierung neuer Behandlungen.” Der Präsident der
Österreichischen Gesellschaft für Kosmetische Chirurgie, Dr. Matthias
Sandhofer, hob die rasante Entwicklung im Bereich der Ästhetischen
Dermatochirurgie hervor und nannte Techniken wie die
Makrohyaluron-Unterspritzung (MAMI), moderne Absaugungen und
Straffungen unter Lokalanästhesie mit geringer Ausfallszeit und ein
breites Spektrum an Lasertherapien für Patienten.
Der designierte AACS-Präsident Doz. Dr. Alfred Grassegger
unterstrich die Bedeutung der “Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA)” für
moderne ästhetische Eingriffe: “Die TLA macht Eingriffe für Patienten
wesentlich schonender und angenehmer, egal ob es um Venenoperationen,
medizinisch indizierte oder rein ästhetische OPs geht”.
Die Wiener Venenspezialistin Dr. Bernadette Vago betonte, dass
beispielsweise durch die Endoluminale Krampfadern-OP in
Tumeszenz-Lokalanästhesie die Ausfallszeit drastisch gesenkt werden
könne, weniger blaue Flecken und postoperative Probleme bei Patienten
sowie eine Verkürzung der notwendigen Kompression, seien weitere
Vorteile, der am Kongresse im Zuge von Live-OPs demonstrierten
Technik.
Der Klagenfurter Chirurg Dr. Peter Lisborg wies im Rahmen des
Kongresses darauf hin, dass Dank einer Technik aus Südamerika auch
Bauchstraffungen ambulant und mit einer Reduzierung der Ausfallszeit
möglich sind.
Fotocredit: AACS

