Zum 15. Mal lädt das HangART-7 Kunstprogramm zu einer Ausstellung mit Werken zeitgenössischer Kunst in den Hangar-7. Von 20. Februar bis 14. April 2010 ist das Land Österreich im Fokus. Bereits einmal, nämlich mit der ersten Ausstellung im März 2005, lud der Hangar-7 Künstler aus Österreich ein und begründete so die Programmreihe HangART-7, mit der man den noch wenig Etablierten, den Jungen Kreativen inhaltlich und ökonomisch Unterstützung zukommen lässt und dem Publikum noch nicht Gesehenes präsentiert. Seitdem sind fünf Jahre vergangen und aus etlichen Regionen der Welt sind Künstler mit ihren Werken in Salzburg zu Gast gewesen.
„Nach vielen (auch exotischen) Ländern schauen wir nun wieder zu Hause nach, wie sich die Kunst entwickelt hat, wer gerade die Akademie verlassen hat oder noch dort studiert, was die Professoren an den Kunstuniversitäten vermitteln und was jene Talente tun, die eine akademische Lehre und ihre Reglements eher meiden“, sagt Kuratorin Lioba Reddeker.
Bei der Recherche ergab sich eine Gruppe von neun Künstlern, vier Frauen und fünf Männer, die ihr künstlerisches Zuhause in der figurativen Malerei sehen, oft auch explizit im Experimentieren oder Changieren zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Viele bringen ihre inneren Bilder auf die Leinwand und beziehen sich dabei auf Erinnerungen aus der Kindheit, auf irgendwann gesehene und erlebte Landschaften, auf Träume, wie zum Beispiel bei Kevin A. Rausch oder Markus Bacher.
Gezeigt werden Arbeiten von: Markus Bacher (*1983, Kitzbühel), Uwe John Bardach (*1974, Amstetten), Alfredo Barsuglia (*1980, Graz), Karine Fauchard (*1976, Meudon La Forêt, FR), Natia Kalandadze (*1972, Tiflis, GE), Iris Kohlweiss (*1979, Wolfsberg), Robert Muntean (*1982, Leoben), Ingrid Pröller (*1970, Schärding), Kevin A. Rausch (*1980, Wolfsberg).

